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IK-Artikel 31.01.2019 - CDU schickt Hoppmann ins Rennen

CDU schickt Hoppmann ins Rennen
Stadtverband nominiert Glüsinger als Bürgermeisterkandidat


Wittingen
– Die Entscheidung war knapp: Der Wittinger CDU-Stadtverband hat am Dienstagabend Uwe Hoppmann zum Bürgermeisterkandidaten gekürt. Neben
dem Glüsinger hatte sich auch Christian Hinze-Riechers darum beworben, als potenzieller Nachfolger von Rathaus-Chef Karl Ridder nominiert zu werden. Hoppmann machte mit 24 zu 22 Stimmen das Rennen.



Die 47 anwesenden Parteimitglieder (von 103), die im Saal des Hotels Nöhre in einer der beiden Wahlkabinen ihr Kreuz machten (eine Stimme war am Ende ungültig), hatten die Wahl zwischen zwei Bewerbern, die beide in den letzten Jahren über die Arbeit in der Stadtpolitik ihr Profil schärfen konnten, ansonsten aber sehr verschiedene Lebensläufe mitbringen. Hinze-Riechers positionierte sich in seiner Rede vor allem als Verwaltungsfachmann mit Erfahrung als Amtsleiter und –über viele Jahre bei der Stadt Klötze – als Vertreter des Bürgermeisters. Hoppmann, der nach einer Verwaltungslehre, einem Bauingenieur-Studium und Jahren der Selbstständigkeit seit 18 Jahren bei VW-Nutzfahrzeuge beschäftigt ist, betonte seinen Willen, künftige Herausforderungen der Stadt im Zusammenspiel mit Unternehmen zu lösen und Impulse mit seinen Erfahrungen aus der Wirtschaft zu setzen. „Ich habe ein klares Bild, was in der Stadt verändert werden kann und muss“, sagte Hoppmann. Der 56-Jährige will „neue, digitale Arbeitsplätze“nach Wittingen holen und die Stadt als „Energiestandort“ aufstellen. Die OHE-Fläche sehe er als „Standort für Zukunftstechnologien“.

Beide Kandidaten hatten zudem skizziert, was sie in Bereichen wie Bauland, Hafenausbau oder Kita vorhaben, oft mit ähnlichen Zielen. Positiv äußerte Hoppmann sich zu Draisinentouren und einem Indoor-Spielplatz. Der Glüsinger ging auch auf Kritik ein, die an seiner politischen Arbeit laut geworden war und attestierte sich „Ecken und Kanten“. Vorwürfe mit Blick auf Teamfähigkeit und Führungsstil aufgreifend, meinte der 56-Jährige: „Ich bin kein Ja-Sager.“ Zur Zusammenarbeit mit dem Rathaus sagte er, die Verwaltung sehe er fast durchgehend mit sehr guten Mitarbeitern besetzt, er sehe „allein im Bauamt die Notwendigkeit zur personellen Veränderung“.

In der späteren Aussprache äußerte Peter Lindwor Sorgen um die Popularität Hoppmanns bei der Wählerschaft. Der Stadtverbandsvorsitzende Matthias Rönneberg hatte vor dem Votum betont, er finde es äußerst erfreulich, dass der Stadtverband mehr als einen Bewerber zur Wahl habe. Seine Parteifreunde rief er nach der Entscheidung auf, nun gemeinsam auf den Wahltermin am 26. Mai hinzuarbeiten und Hoppmann zu unterstützen.

Fotos: Boden
Quelle: Isenhagener Kreisblatt


 

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