Startseite Aktuelles Aktuelles IK-Artikel - 27.08.18 - Schnelles Netz und das Auto

IK-Artikel - 27.08.18 - Schnelles Netz und das Auto

CDU-Landesvorsitzender Althusmann betont Wichtigkeit für die Region


Von Burkhard Ohse. Gifhorn. Einen „besonderen Blick“ auf die Region will Minis-
ter Bernd Althusmann, Landesvorsitzender  der  CDU,  werfen. Das  sagte  er  am  Freitagabend
beim  Sommerfest  der  Kreis-CDU vor dem Trachtenhaus des Gifhorner Mühlenmuseums.
Das  liege  auch  am  Ergebnis der letzten Wahlen, mit denen man „in keinster Weise zufrie-
den  sein“  könne,  so  Althusmann. „Strategische Fehler“ seien  gemacht  worden,  etwa  die unglückliche  Diskussion  rund um den Parteiübertritt der Grünen-Abgeordneten  Elke  Twesten  oder  über  das  VW-Gesetz.

Althusmann  betonte  die Wichtigkeit  des  schnellen  Internets  und  des  Autos  für  die Region.  Kritik  übte  er  an  der Diskussion  über  Koalitionen mit  der  Linkspartei  oder  das „Sommertheater“ der CSU mit Ultimaten gegen die Kanzlerin. „Das  kostet  Glaubwürdigkeit.

Die Leute wollen vielmehr eine klare  Sprache,  dann  gibt  es auch wieder klare Mehrheiten“,
betonte Althusmann – etwa zu Parallelgesellschaften,  die „nicht nach unseren Werten leben“  wollen.  „Aber  wir  brauchen  Zuwanderung  von  Fachkräften nach unseren Regeln“, sagte er. „Und es geht um Ehrlichkeit.  Das  Asylrecht  darf nicht zum Einwanderungsrecht umfunktioniert werden.“

Den  ländlichen  Raum  bezeichnete er als Stärke des Landes. „Hier leben 60 Prozent der Menschen.“  Als  Frage  der Selbstverständlichkeit  bezeichnete  er  daher  Hilfen  für  die
Landwirte  nach  der  „Jahrhundertdürre“.  „Und  dafür  darf man keine Zugeständnisse for-
dern,  um  die  Landwirte  unter Druck zu setzen“, kritisierte er Vorschläge der Grünen.
Die  Arbeit  in  der  Koalition laufe  „geräuschlos“.  „In  19 Landkreisen  haben  wir  Vollbe-
schäftigung.  Aber  wir  dürfen uns  nicht  zurücklehnen.“  So drohe im März ein harter Brexit.  „Das  wird  uns  und  vor  allem die Autoindustrie nicht unberührt lassen.“

Auf die Frage von Sven Kahrens, Ortsverbandsvorsitzender aus Dedelstorf, warum er entgegen  seiner  Aussage  vor  der Wahl  doch  in  den  VW-Aufsichtsrat gegangen sei, statt einen der beiden Sitze mit einer neutralen  Person  zu  besetzen, entgegnete  Althusmann:  „Ich habe gesagt, wenn ich Ministerpräsident  werde,  dass  ich  den zweiten Posten des Landes mit
einem neutralen Fachmann besetzen will. Ich bin nicht Ministerpräsident  geworden,  und Stephan  Weil  wollte  nicht  auf den  Aufsichtsratsposten  verzichten.  Der  SPD  das  Feld  zu
überlassen,  wäre  fahrlässig  gewesen. Viele Informationen wären  dann  an  uns  vorbeigegan-
gen.“
Gina Hasenfuß wird ab Mittwoch  in  der  Geschäftsstelle  – stellvertretend für die Landtagsabgeordneten  der  Wahlkreise Bergen  und  Uelzen  –  die  Ansprechpartnerin für die Bürger sein, so CDU-Kreisverbandsvorsitzender Andreas Kuers.

Fotos: Ohse
Quelle: Isenhagener Kreisblatt


 

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