Startseite Aktuelles Aktuelles „Mehr Engagement bei VW“

„Mehr Engagement bei VW“

Bernd Althusmann äußert sich zu aktuellen Themen in der Kreisstadt

Ingrid Pahlmann und Bernd Althusmann. Foto: Daniela KönigVon Burkhard Ohse. Gifhorn.  Bernd  Althusmann, für den 14. Januar 2018 CDU-Kandidat für das Amt des Ministerpräsidenten,  stattete den Gifhornern einen Besuch in der Scheune des Deutschen Hauses ab und hatte die Landtagskandidaten  Kerstin  Keil (Parsau),  Horst  Schiesgeries (Müden)  und  Christoph  Plett (Peine) mit dabei.
Unaufgeregt,  pragmatisch und solide sieht eine erfolgreiche  Politik  aus,  sagte  zu  Beginn  Ingrid  Pahlmann,  die noch vor Althusmann für die CDU um ein Direktmandat bei der  Bundestagswahl  am  24. September  dieses  Jahres kämpft,  und  ebenso  stellte sich Althusmann dar. Der der zeitigen Landesregierung warf er vor, sich nicht ausreichend um VW zu kümmern. Zudem sah  er  Defizite  in  der  Infrastruktur.  „Niedersachsen muss WLan-Land werden, um den ländlichen Raum zu stärken“, forderte er.
Zudem  kritisierte  der Christdemokrat Freitagabend, „wie mit den Landwirten umgegangen wird“.  „Das ist unter aller  Würde.“  Denn  die  würden  mit  immer  neuen  Regelungen belastet.  Zudem  fehle es an richtigen Informationen in der Bevölkerung. „Gute Lebensmittel haben ihren Preis“, sagte  Althusmann.  Das  „romantisierende  Bild  des  Land wirts“  sei  passé,  der  heutige Landwirt  arbeite mit  Hochtechnologien.
Bessere  Rahmenbedingungen forderte er für die Sicherheitskräfte, auch um das „tief
sitzende Grundbedürfnis nach Sicherheit“  zu  stärken.  „Besondere Wertschätzung“ müsse den Lehrkräften zuteilwerden. Als „Trauerspiel“ bezeichnete Althusmann die derzeitige Regierung, die sich zunehmend uneins zeige. Klare Kante zeigte er zu einem „Islamgesetz“.  „Es  gelten  hier  für  alle die  Regeln  der  Bundesrepublik  Deutschland.“  Kinderehen  etwa  seien  die  „völlig
falsche Richtung“.
Auch Fragen wurden beantwortet. Arabisch und Farsi als von der derzeitigen rotgrünen
Koalition  in  Hannover  einzuführende  Unterrichtssprachen  „schockte“  einen  Gast.
„Wir sollten erst mal die Kern aufgaben  bei  den  Schulen  erfüllen,  bevor  wir  weitere Angebote  machen“,  erklärte  Althusmann. Zur geplanten Beitragsfreiheit  für  Kita-Plätze forderte er, dass das Land auch die Kosten dafür tragen sollte. „Über pädagogische Standards werden  wir  uns  auch  unterhalten  müssen“,  meinte  er. Mit einem Programm soll den Kommunen  dazu  auch  mehr Möglichkeiten  für  Investitionen gegeben werden. Pahlmann  hatte  zudem Chancengleichheit bei der Bildung,  eine  bessere  Vereinbarung  von  Familie  und  Beruf und eine bessere ärztliche Versorgung  bei  einer  alternden Gesellschaft eingefordert.

Quelle: Isenhagener Kreisblatt
Text/Foto: Burkhard Ohse

[ Zum Seitenanfang ]
© CDU Kreisverband Gifhorn